Ausstellungen in der Bildungswerkstatt

Öffnungszeiten Der Ausstellungen:

dienstags bis donnerstags von 9 Uhr bis 15 Uhr

freitags von 9 Uhr bis 14 Uhr
(mit Einschränkungen des Seminarbetriebes; bitte erkundigen Sie sich zuvor bei der Schloss Eulenbroich GmbH unter 02205-9010090)

Im Dialog

AUsstellung mit Bildern von Elisabeth Jansen & Kurt Soiron

24.03.2017 - 19.05.2017

Vernissage, 24. März 2017 19 Uhr

Elisabeth Jansen und Kurt Soiron, beides Autodidakten, waren seelenverwandte Künstler. Sie bedienten sich in ihren Arbeiten sogenannter armer Materialien, wie Papiere Kartons, Hölzer Metalle. Mittels Collagetechnik und Materialverformungen schufen sie ihre bildnerischen Aussagen. Dabei ist es schon spannend zu sehen, wie sich bei ähnlichen Ansätzen individuell unterschiedliche Bildlösungen entwickelten.

Elisabeth Jansen wandte sich Mitte der 70er Jahre der bildenden Kunst zu und erarbeitete sich über drei Jahrzehnte hin ein kleinteiliges Werk im Bereich zwischen Collage, Malerei und Zeichnung sowie verschiedener Papier-Bearbeitungstechniken. Mit einem sehr persönlich gefärbten Sinn für Humor und das Groteske schuf sie ein umfangreiches Werk, das entdeckt werden will.

Im Zentrum von Kurt Soirons bildnerischen Schaffens stehen durch menschliche Arbeit bereits geadelte Materialien, Leder, Hölzer, Metalle, Bleche, Gussstücke, von der Natur Kreiertes u.v.a. Gewordenes, Gebrauchtes, Verworfenes geben den spirituellen Grund auf dem der Künstler Neues entstehen lässt. Die Dinge erneut zu beseelen, indem man ihnen durch das Prinzip der Collage und der Verformung einen neuen Wert und Dauer zumisst, ist das Ziel.

Führungen

Sonntag, 23. April 2017 15 Uhr bis 16 Uhr

Sonntag, 7. Mai 2017 15 Uhr bis 16 Uhr

Ansichtssache

Ausstellung mit werken von Beate von Mittelberg und karin Stennei 

25. Juni 2017 bis 31. Juli 2017

Vernissage 25. Juni 2017, 15 Uhr

Die Ausstellung "Ansichtssache" zeigt vom 25. Juni bis 31. Juli 2017 Werke von Beate von Mittelberg und Karin Stennei.

Karin Stennei
1950 in Bochum geboren, Hochschulstudium in Essen und Köln, 1.und 2. Staatsexamen
(Lehrbefähigung)
Seit ihrer Jugend interessierte sie sich für die Bildende Kunst. Ab dem Jahr 1984 entstanden eigene Werke. Ihr Schwerpunkt waren zunächst die gegenständliche Malerei und das Erstellen von Plastiken. In einem langjährigen künstlerischen Entwicklungsprozess wandte sie sich immer mehr der Abstraktion zu, was aber das gegenständliche Malen nicht ausschließt. Der malerische Prozess wurde für sie dadurch aber spannungsreicher und eröffnete ihr eine große Vielfalt an gestalterischen Möglichkeiten. Ihre Bilder entstehen häufig durch den Auftrag vieler Farbschichten. Durch diese Komplexität und das Auftragen von Lasuren werden untere Schichten sichtbar. Dadurch erhalten die Flächen Tiefe und fügen sich wieder zu neuen Teilflächen zusammen und bilden so wieder neue Ansichten. Karin Stennei arbeitet überwiegend mit Acryl, setzt aber auch Ölfarben, Lacke und Pastelle ein. Ihre Arbeiten entstehen häufig in Mischtechnik.

Beate Mittelberg
Geboren 1959 in Köln Lindental, Studium der Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie mit Abschluss Magister Artium, verheiratet, eine Tochter.
Ihre Ölbilder sind im naturalistischen Stil gehalten, wobei der Schwerpunkt auf Portraits fiktiver Personen liegt. Die Inspiration zu ihren Bildern liefern zum größten Teil Motive aus der Literatur, der Lyrik und der Mythologie. Seit 2013 beschäftigt sie sich mit der Herstellung von Graphiken im Tiefdruckverfahren. Bei diesem Druckverfahren werden Metallplatten verwendet , vorzugsweise Kupfer oder Zinkplatten, deren Oberflächen mechanisch oder chemisch verletzt und im Anschluss eingefärbt werden. Gedruckt wird auf vorher angefeuchtetem Büttenpapier. Bei der Auswahl der Motive der Graphiken bevorzugt sie Darstellungen aus dem Fantasiebereich, die an Comics erinnern.

Führung: 

Sonntag, 16.07.2017, 15 Uhr bis 16 Uhr

Grenzenlose wege der kunst

11. August 2017 bis 31. September 2017

Vernissage 11. August 2017, 19 Uhr

Erstmalig findet vom 11. August 2017 bis zum 31. September 2017 auf Initiative der Künstlerin Renée Nass eine Internationale Künstlerausstellung in den Räumlichkeiten der Bildungswerkstatt des Schloss Eulenbroich. An der Ausstellung unter dem Thema „Grenzenlose Wege der Kunst“ nehmen Künstler aus unterschiedlichen Ländern teil. Die Teilnehmenden kommen neben Deutschland aus Finnland, Rumänien, Frankreich, Ungarn, Israel und Italien.


Zur Idee gibt Frau Nass an:

"Wie bereits der Titel der Ausstellung es verrät „Grenzenlose Wege der Kunst“ steht fest, dass Kunst ohne Grenzen einen Raum der Verständigung schafft, indem beim Betrachten in erster Linie die Sinne, dann erst die Vernunft der Menschen erreicht werden. Der Umstand, dass wir Menschen nur zufällig zu einer der Regionen dieser Erde zugehörig wurden macht uns alle zu Erdbewohner, die von grenzenlosen Gemeinsamkeiten geprägt sind. Unsere Kunstbotschaften fangen all das was uns menschlich übermittelt wird in einer offenen, eigenen, allgemein verständlichen Art der Kommunikation auf. Diese Tatsache ist auch in den Lebensläufen der ausstellenden Künstler widerspiegelt. (…) Kunst, genauso wie der Mensch, ist vielfältig und unterliegt dem Wandel seiner Zeit, dem Strom, in dem alles seinen vergänglichen Platz einnimmt. In der Synthese aller im Kunstwerk eingeflossenen Quellen, die dem Künstler in jenen Momenten des Schaffens zur Verfügung standen, machen das Werk zu dem, was der Betrachter in seinem Begegnungsmoment vorfinden wird."

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