WELTKLASSIK Am klavier

Liebe Musikliebhaber,

unsere kleine, aber feine Reihe von Klavierkonzerten gelangt inzwischen an 41 Standorten zur Aufführung. "Weltklassik am Klavier!" steht unter der Schirmherrschaft der Professoren Bernd Goetzke, Matti Raekallio und Lars Vogt. Die Pianisten, die bei "Weltklassik am Klavier!" auftreten, zeichnen sich durch gewonnene internationale Wettbewerbe und besondere Persönlichkeit aus. Sie kommen u.a. aus China, Deutschland, England, Israel, Japan, Korea, Italien, Polen, Russland, Südafrika und der Ukraine. Bevorzugt präsentiert werden Klavierwerke des Barock, der Klassik und der Romantik. Komponisten wie Bach, Beethoven, Chopin, Haydn, Liszt, Mendelssohn, Mozart, Schumann und Schubert stehen im Vordergrund.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Kathrin Haarstick und Lisa-Ann Borgmann

Programm: www.weltklassik.de

Reservierung: info@weltklassik.de oder unter 0211 936 50 90

Eintritt: Erwachsene: 20,00 Euro, Studenten: 15,00 Euro, Jugend (bis 18 Jahre): Eintritt frei

OLIVIA SHAM
"Weltklassik am Klavier - ...und ein englischer Komponist in Deutschland!"
Sonntag, den 04.06.2017
MOZART, MENDELSSOHN, STERNDALE BENNETT und SCHUMANN

Die Pianistin Olivia Sham lebt in London. Sie konzertiert nicht nur auf modernen Klavieren, sondern auch auf historischen Tasteninstrumenten, insbesondere auf Flügeln aus dem 19. Jahrhundert. Olivia wurde in Australien geboren und studierte mit Vollstipendien an der Sydney Conservatorium of Music (mit Auszeichnung) und an der Royal Academy of Music (Masterstudium mit Auszeichnung). Olivia verfasste ihre Doktorarbeit über die Klaviermusik von Franz Liszt. 2003 wurde sie Junger Künstler der Symphony Australia und hat seither mehrere weitere Preise bekommen. Sie spielte bereits mit verschiedenen internationalen Orchestern. Olivia ist Ehrenmitglied der Forschungsgesellschaft der Royal Academy of Music. Als Debüt-CD erschien: Liszt and the Art of Remembering, auf modernen und historischen Flügeln.

"Weltklassik am Klavier - ...und ein englischer Komponist in Deutschland!"
William Sterndale Bennett (1816-1875) war ein englischer Pianist, Dirigent und Komponist. Als junger Mann bereiste er Deutschland. Seine Musik geriet in Vergessenheit, aber er wurde ein guter Freund von Mendelssohn und Schumann, die ihn wirklich sehr bewunderten. Mendelssohn sagte über ihn: "Ich bin davon überzeugt, dass, wenn Bennett kein großartiger Musiker wird, dann ist das nicht Gottes Wille - sondern sein eigener." Dieses Programm beginnt mit der a-Moll Sonate von Mozart. Mozart war Bennetts Lieblingskomponist, und auch er führte das Werk öffentlich auf. Im Anschluss hören wir das erste Buch von Mendelssohns Liedern ohne Worte - und dann Bennetts eigene virtuose Fantasie in A-Dur, die er in Leipzig im Alter von 21 Jahren komponierte. Schumanns weltberühmte Fantasie in C-Dur rundet das Konzert virtuos ab.

OLIVIA SHAM spielt Saint-Saëns/Liszt - Danse macabre

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JOHANN BLANCHARD
"Weltklassik am Klavier - Chaminade - für Sie wieder entdeckt!"
Sonntag, den 30.07.2017
SCHUMANN, LISZT, CHAMINADE und DEBUSSY

Johann Blanchard wurde 1988 in Frankreich geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Er wuchs in einer musikalischen Familie auf, wo er die klassische Musik schätzen lernte. Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht, den er später am Musikgymnasium Weimar fortführte. In dieser Zeit spielte er seine ersten Konzerte als Solist sowie mit Orchester. 2006 führte ihn der Weg nach Rostock, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Parallel studierte er an der Universität in Wien. Während seiner Studienzeit war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen in internationalen Wettbewerben. Johann Blanchard möchte die Begeisterung für das eigene Musizieren gern teilen, daher unterrichtet er gern, u. a. am Schweriner Konservatorium.

"Weltklassik am Klavier - Chaminade - für Sie wieder entdeckt!"
Es wird französisch! Zu Beginn hören Sie den epischen Klavierzyklus "Bilder vom Rhein" des Komponisten der bekannten Oper "Carmen"
Georges Bizet zu Versen von Joseph Mery. Die 1865 entstanden Klavierstücke bringen dem Zuhörer, mit einem melodiösem Einleitungsstück, einem zigeunerhaften (Anlehnung an Carmen) Mittelstück, kombiniert mit jeweils zwei sehnsuchtsvoll-meditativen und zwei äußerst bewegten-vorwärtsdrängenden Stücken, die ganze Klangvielfalt des Romantikers zu Gehör. Mit ausgewählten Preludes von Claude Debussy eröffnet sich dem Zuhörer ein Einblick in die impressionistische Tonsprache. Bizet nannte sie liebevoll "le petit Mozart" und sagte ihr eine große musikalische Laufbahn voraus. Die Rede ist von Cecile Chaminade. Erleben Sie die Wiederentdeckung der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Komponistin!

JOHANN BLANCHARD spielt Cécile Chaminade, Les Sylvains

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ILYA RASHKOVSKIY
"Weltklassik am Klavier - Die Hammerklaviersonate!"
Sonntag, den 24.09.2017
RACHMANINOW und VAN BEETHOVEN


Beim renommierten Hamamatsu International Piano Competition 2012 wurde Ilya Rashkovskiy für sein überaus beeindruckendes Spiel mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Zuvor überzeugte er Jurys u.a. beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel und Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv.Zu Recht, denn sein Spiel fasziniert durch Virtuosität und sensible Interpretation und hinterlässt beim Zuhörer das Gefühl, dass der Pianist mit dem Klavier förmlich verwachsen ist. Rashkovskiy begann mit 9 Jahren seine Ausbildung im Konservatorium in Novosibirsk. Die weitere Ausbildung führte ihn an die HMTM in Hannover und 2009 nach Paris an die l'Ecole normale supérieure de musique.Heute ist er ein gefragter Pianist, der auf etliche Auftritte in bekannten Konzertsälen wie z.B. der Bolshoy Hall in Moskau, der Philharmonie Essen, der Philharmonie Köln zurückblicken kann.

"Weltklassik am Klavier - Die Hammerklaviersonate!"
Die 10 Préludes op. 23 sind ein zwischen 1901 und 1903 komponierter Klavierzyklus von Rachmaninow. Er widmete das Werk seinem Lehrer, Cousin und Förderer Alexander Siloti, einem Schüler Franz Liszts. Mit dem Zyklus führte er die Gattung des Präludiums fort und knüpfte damit an eine Traditionslinie an, die von Johann Sebastian Bachs wohltemperiertem Klavier bis zu Chopins stilbildender Sammlung der Préludes op. 28 reicht. Dem Erzherzog Rudolph von Österreich gewidmet, ist die Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 in geistiger und technischer Hinsicht Beethovens schwierigstes Klavierwerk. Die Große Sonate für das Hammerklavier galt lange Zeit als unspielbar und wurde erst Jahrzehnte nach Beethovens Tod von Franz Liszt zum ersten Mal öffentlich gespielt.

ILYA RASHKOVSKIY spielt Schumann - Symphonic Etudes, op. 13

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CATHERINE GORDELADZE
"Weltklassik am Klavier - Dance Fantasies!"
Sonntag, den 29.10.2017
RAMEAU, CLEMENTI, CHOPIN, GODOWSKY, ALBENIZ, BIZET, CZERNY und RAVEL

Die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze hat sich mit ihren „Perlenton“, „einer ursprünglichen, tief gründenden Musikalität“ (FAZ), „Charme, brillanter Technik“ (Radio Bremen) und „traumwandlerischer Sicherheit und Eleganz bestimmten Spiel" (Zeitung fürs Dresdner Land) als eine der bemerkenswertesten Musikerinnen ihrer Generation etabliert. Ihre CD „American Rhapsody“ hat beim renommierten „Global Music Award“ in den USA die Silber- und die Bronze-Medaille gewonnen. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, u.a. Chopin-Preisträgerin und Trägerin der Medaille der französischen Ehrenlegion. Ihre Ausbildung erhielt sie an den Musikhochschulen in Tiflis, Frankfurt und Weimar. Gegenwärtig gastiert sie auf internationalen Konzertpodien. Dazu kommen Radio und TV-Aufnahmen. Sie hat eine Dozentenstelle an der Musikhochschule Frankfurt.

"Weltklassik am Klavier - Dance Fantasies!"
In ihrem Recital präsentiert Catherine Gordeladze neben Haydns Sonate und Chopins Bereceuse verschiedene Tanzformen von ihre neuen CD „Dance Fantasies“, die 2017 erscheint. In der Gavotte mit ihren sechs Doubles variiert Rameau auf brillant-virtuose Weise. "Les sauvages" aus der Suite g-Moll stellt tanzende Indianer dar. Die sogenannte "Englische Sonate" von Haydn befindet sich in zeitlicher und gedanklicher Nähe zu den Londoner Sinfonien und besticht durch ihre Vielgestaltigkeit. Czerny demonstriert in den Variationen den Reichtum seiner musikalischen Phantasie und die Berceuse von Chopin ist eine meisterhafte Klangdelikatesse, während sein Walzer abendliche Feste und wirbelnde Paare widerspiegelt. Als krönender Abschluss erklingt Ravels Tanzdichtung "La Valse", eine Herausforderung für jeden Pianisten, eine Verherrlichung des Wiener Walzers.

CATHERINE GORDELADZE spielt American Rhapsody

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Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Köln