Ausstellungen in der Bildungswerkstatt

Wir bedanken uns bei K.I.R. - Künstler in Rösrath, Förderverein für Kunst und Kultur e.V. für die Leihgabe und die Organisation der Ausstellungen im Werkstattgebäude.

Farbe trifft Landschaft
14. August 2022 bis 23.September 2022
Bilder von Sinisa Grbic & Amarnath Viswanath

Öffnung der Ausstellung mit Einschränkungen des Seminar- und Tagungsbetriebes.
Besucher melden sich bitte vorab unter 02205-9010090 an.

Sinisa Grbic

Sinisa Grbic, geboren 1970 in Kroatien, lebt seit 31 Jahren in Köln bzw. Rösrath. Unter Kunst versteht er, neue, fantastische und fantasievolle Werke zu erschaffen. Seine Kreativität dient als Ausgleich vom Berufsstress, Entspannung und Meditation.
Er hat sich mit verschiedenen Techniken auseinandergesetzt; hat Zeichen- und Acrylkurse besucht, mit Frottage und Aquarell experimentiert und auch mit Drucktechniken gearbeitet.
Seit 2011 intensive Auseinandersetzung mit Ölmalerei. Besuch diverser Malkurse unter Leitung von Alice Musiol. Der Künstler malt völlig abstrakt, doch schälen sich Ansichten einer Landschaft heraus. Erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennt man Menschen und versteckte Landschaften. Der intensive Kontakt zwischen der Malfläche und Farben entsteht durch Auftragen mit Pinseln, Fingern u. a. Sinisa Grbic malt aus dem Bauch heraus, manchmal wild, manchmal zart, je nach Stimmung. Dabei kann er sich frei entwickeln, und der Fantasie freien Lauf lassen. Er nimmt gerne den Betrachter mit auf eine mentale Reise zu fantastischen Welten.

Mitglied bei KiR - Künstler in Rösrath seit 2014.
Mehrere Ausstellungen in Rösrath und Umgebung.

Amarnath Viswanath

1941 in Indien geboren,
seit 1963 in der westlichen Welt zuhause, Deutschland, Spanien, USA.
Chemiestudium und Berufstätigkeit im Bereich Farbpigmente für Glas und Keramik.
Amarnath Viswanath lebt heute in Bergisch Gladbach-Refrath bei Köln. Er malt in Acrylfarben auf Papier, Pappe und Leinwand und signiert seine Bilder mit "Nath".

Die Auseinandersetzung mit Farben, das ist der rote Faden nicht nur im Beruf, sondern auch in der Entwicklung des künstlerischen Schaffens von Nath.
Weite Wege über den Globus, unterschiedlichste Kulturen, Blick um Blick, Bild um Bild hat er in seinem Leben eingesammelt, hat Erinnerungen und Impressionen in Herz und Gehirn eingeschmolzen. Betrachtet man sein Werk, so wird deutlich, dass die Eindrücke der Jugend den Grundstock seiner inneren Bilder geformt haben: das intensive Sonnenlicht über dem Subkontinent Indien, Buntheit und über¬schäumende Fülle der Natur. Alles das bewirkte die besondere Lust und Freunde an Farben.
Die Suche nach der nächsten Schattierung, nach einer anderen unbekannten Pigmentmischung – Farben sind allgegenwärtig, und jedes Experiment, jede Erfahrung verfeinert das Handwerkszeug für den Künstler.

Interessant ist der deutliche Unterschied zwischen Bildern, die Sujets aus der näheren heutigen Umgebung zeigen, und Bildern, die erinnerte Landschaft wiedergeben. Besonders fällt das bei einer Darstellung des Schlosses in Bensberg auf: reduzierte Farbigkeit, Großflächigkeit, strenge Linien und nahe am Original.
Es sind Bilder, in denen westliche Denkart im Sinne von "Entweder-oder" Grenzen zieht. Östliche Denkweise bevorzugt ein "Sowohl-als- auch": unter anderem umgesetzt in 'Wasserfall'. Der Pfau links will gar nicht sein Größenver¬hältnis zu den Bäumen oder den Blüten auf der rechten Seite einklagen, und wo der Wasserfall gesehen wurde, ist ohne Bedeutung. Bildthema ist die überbordende Fülle von Fauna und Flora, verwoben mit der Impression eines Wasser¬falles. Der umgeformte Eindruck erinnerter Bilder wird zur Triebfeder für ein Gemälde, nicht die geografisch-visuell korrekte Gegebenheit.

In der letzten Zeit neigt Nath immer mehr zu den Landschaften, es wirkt, als wolle er dem "Roten Faden - Farbe" in seinem Schaffen immer mehr freien Raum geben, wobei es eigentlich heißen müsste: dem "Blauen Faden", denn das Blau Naths Lieblingsfarbe ist, kann man nicht übersehen.

86 trifft auf 68
Farbe bedeutet Leben
30. Oktober 2022 bis 18. November 2022
Bilder von Herbert Kirch & Siegmund Rusch

Vernissage am 30. Oktober 2022 | Beginn: 11 Uhr | Einlass: ab 10.30 Uhr
Öffnung der Ausstellung mit Einschränkungen des Seminar- und Tagungsbetriebes.
Besucher melden sich bitte vorab unter 02205-9010090 an.

Herbert Kirch

Geboren wurde Herbert Kirch 1953 in Lülsdorf am Rhein. Seine Liebe und Lust zur Malerei zeigte sich schon in frühester Jugend. Mitglied im Verein K.i.R. (Künstler in Rösrath) ist er seit 2009. Mittels intensiver Lehrgänge und Fernstudien bei unterschiedlichen Kunstdozenten entwickelte Kirch seine Fähigkeit sich autodidaktisch unterschiedlichste Stile, Materialkombinationen und Techniken anzueignen und sie dann breit gefächert künstlerisch umzusetzen. Immer wieder entstehen Impulse Neues zu erschaffen. Sein eigenwilliger Blick auf die Kunst spiegelt sich nicht nur in seinen Skulpturen, sondern auch auf der Leinwand wieder. Herbert Kirch ein Künstler aus Leidenschaft.

„Und plötzlich weiß du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.“ (Meister Eckhart).

Siegmund Rusch

Siegmund Rusch, geboren am 27.3.1936 in der Nähe von Bernburg an der Saale. Seit 1977 wohnhaft in Lohmar-Durbusch. Er malt seit 25 Jahre und hat seitdem an mehreren Ausstellungen teilgenommen. Seine Ideen vom Kölner Dom hat er mit Graphitzeichnungen in verschiedenen Ansichten und Größen begonnen. Inzwischen erstellt es auch Kunstwerke und Variationen vom Kölner Dom in Acrylfarben und teilweise mit zusätzlichen Spachtelarbeiten. Seit 2016 im Kunstverein als Mitglied tätig.