WELTKLASSIK Am klavier

Liebe Musikliebhaber,

unsere kleine, aber feine Reihe von Klavierkonzerten gelangt inzwischen an 41 Standorten zur Aufführung. "Weltklassik am Klavier!" steht unter der Schirmherrschaft der Professoren Bernd Goetzke, Matti Raekallio und Lars Vogt. Die Pianisten, die bei "Weltklassik am Klavier!" auftreten, zeichnen sich durch gewonnene internationale Wettbewerbe und besondere Persönlichkeit aus. Sie kommen u.a. aus China, Deutschland, England, Israel, Japan, Korea, Italien, Polen, Russland, Südafrika und der Ukraine. Bevorzugt präsentiert werden Klavierwerke des Barock, der Klassik und der Romantik. Komponisten wie Bach, Beethoven, Chopin, Haydn, Liszt, Mendelssohn, Mozart, Schumann und Schubert stehen im Vordergrund.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Kathrin Haarstick und Lisa-Ann Borgmann

Programm: www.weltklassik.de

Reservierung: info@weltklassik.de oder unter 0211 936 50 90

Eintritt: Erwachsene: 20,00 Euro, Studenten: 15,00 Euro, Jugend (bis 18 Jahre): Eintritt frei

Datenschutzhinweis:

Der/Die Teilnehmer/in bzw. Karteninhaber/in nimmt Kenntnis davon, dass Bild- und Tonaufnahmen von Seiten des Veranstalters jederzeit gemacht werden können und genehmigt dies mit Kauf der Eintrittskarte. Er/Sie genehmigt ebenfalls, diese Bildaufnahmen über das Internet, Druckerzeugnisse sowie andere Kommunikationswege wahrnehmbar zu machen.

EKATERINA LITVINTSEVA
"Weltklassik am Klavier - Kaleidoskop der Gefühle - Sturmsonate und symphonische Etüden!"
Sonntag, den 27. Januar 2019, 17 Uhr
BEETHOVEN, SCHUBERT, CHOPIN und SCHUMANN

EKATERINA LITVINTSEVA
Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Ekaterina Litvintseva am nördlichen Polarkreis, blickte aus dem Fenster auf das nördliche Eismeer mit der klaren Luft und den im Winter wie gemeißelt erscheinenden Eisbrocken und erlebte im Sommer die zauberhafte Farbenpracht der Tundra. Dieses Leben prägte ihren Sinn für Klarheit und Farben – auch am Klavier. Ekaterina wurde 1986 in Magadan (Russland) geboren und erhielt dort ihre erste musikalische Ausbildung. Schon mit 16 Jahren studierte sie in Moskau, später in Köln, sowie in Würzburg. Bereits mit 10 Jahren gewann Ekaterina den ersten Preis und setzte diese Erfolge bei zahlreichen Wettbewerben fort. Sie trat in namhaften Konzertsälen auf, u.a. Bremer Glocke, Hamburger Musikhalle, Konzerthaus Berlin, Beethovenhalle Bonn. Ekaterina hat 4 CDs eingespielt: Klavierkonzerte von Mozart und Chopin, Klavierwerke des jungen und späteren Rachmaninow.


"Weltklassik am Klavier - Kaleidoskop der Gefühle - Sturmsonate und symphonische Etüden!"
Das Konzert eröffnet ein mysteriöses Fantasiegebilde: die „Sturmsonate“ von Beethoven. Der Schlüssel zu dieser Sonate soll - mit den Worten von Beethovens Biograph Schindler - in Shakespeares „Sturm“ zu suchen sein. Die darauf folgenden Drei Klavierstücke D 946 von Schubert erzählen von den emotionalen Befindlichkeiten des Komponisten. Im Gegensatz zu den beiden Werken steht Chopins dritte Ballade, die sich durch ihre lichte Stimmung unterscheidet. Das Konzert runden die Symphonische Etüden von Schumann ab, zu denen der Komponist Folgendes gesagt hat: „Das Objekt soll zwar immer fest vor einem liegen, aber das Glas, mit dem es man es ansieht, ein verschieden gefärbtes sein, ähnlich wie es aus buntem Glase zusammengesetzte Scheiben gibt, wodurch die Gegend jetzt rosaroth wie im Abendglanz, jetzt golden wie an einem Sonnenmorgen erscheint".

Foto: Marion Koell

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YU MI LEE
"Weltklassik am Klavier - Chopin und andere Tastenzauberer!"
Sonntag, den 24. Februar 2019, 17 Uhr
HAYDN, RACHMANINOW, DEBUSSY und CHOPIN

YU MI LEE
"Die Sprache "Musik" ist der Spiegel der Seele und meine Interpretationen leben von der tiefen Seelenverwandtschaft zu den einzelnen Werken", so beschrieb Yu Mi Lee in einem Interview ihr eigenes Spiel. Da wundert es nicht, dass Presse und Publikum sich einig sind: „Lees Spiel berührt zutiefst!". Yu Mi Lee schloss an der renommierten Hochschule für Musik in Hannover ihr Konzertexamen ab und gewann schon während der Studienzeit viele Preise und Auszeichnungen. Lee konzertiert inzwischen weltweit als Solistin und mit Orchester. Im Jahr 2015 wurde sie in die USA eingeladen, um dort bei der 125.Jubiläumszeremonie der amerikanischen Nationalflagge vor dem Upper House Ohio ein Gastspiel zu geben. Außerdem trat sie in Rumänien bei dem Jubiläumskonzert anlässlich der 25 Jahre währenden Beziehungen zwischen Korea und Rumänien auf.


"Weltklassik am Klavier - Chopin und andere Tastenzauberer!"
Haydns letztes Klavierstück gilt gleichzeitig als sein berühmtestes Einzelwerk für dieses Instrument. Zwei Themen in Moll und Dur werden abwechselnd variiert. Das Moll-Thema ist voller emotionaler Tiefe. Auch die Form ist sehr anspruchsvoll! Die Morceaux de fantaisie op. 3 von Rachmaninow sind eine Sammlung von fünf Klavierstücken, die seinen persönlichen Stil in Tonsprache und dem originellen Klaviersatz deutlich erkennen lassen: eine charakteristisch-melancholische Klangsprache mit dramatischen Akzenten, dynamischen Steigerungen und einem geschickten Umgang mit den technischen Möglichkeiten des Klaviers. Die Ballade Nr. 4 op. 52 ist die letzte der vier Balladen Frédéric Chopins. Dieses Werk gehört zu seiner späten Schaffensperiode, die sich durch weiterentwickelte Klangmittel und eine hohe musikalische Komplexität auszeichnet.

Foto: Sang Jin Jung

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MERYEM NATALIE AKDENIZLI
"Weltklassik am Klavier - Appassionata!"
Sonntag, den 30. Juni 2018, 17 Uhr
CHOPIN, BEETHOVEN, RAVEL und LISZT

MERYEM NATALIE AKDENIZLI
Meryem Natalie Akdenizli debütierte bereits im Alter von 15 Jahren in der Liederhalle Stuttgart, gab dort kurze Zeit später ihren ersten Klavierabend und gibt heute jährlich weltweit über 40 Konzerte (z. B. Concertgebouw, Amsterdam; Gewandhaus, Leipzig).Sie studierte in Trossingen, Paris, Hannover und Freiburg und schloss mit dem Konzertexamen ab. Neben ihrem sensiblen Interpretationsvermögen und ihrem pianistischen Können zeichnet sich Akdenizli durch ein außergewöhnliches Talent aus: sie zieht ihr Publikum nicht nur mit wunderbaren Klangerlebnissen in ihren Bann, sondern fasziniert ihre Zuhörer auch und besonders mit Erklärungen der musikalischen Zusammenhänge und Hintergründe. Akdenizli ist Trägerin zahlreicher Preise internationaler Wettbewerbe und bekannt durch Ausstrahlungen im deutschen, niederländischen und türkischen Rundfunk.

"Weltklassik am Klavier - Appassionata !"
Die posthum erschienene Nocturne cis-Moll widmete Chopin seiner älteren Schwester Ludwika zu ihrer Vorbereitung auf sein 2. Klavierkonzert. Tatsächlich weist die Nocturne thematische Ähnlichkeiten mit Chopins 2. Klavierkonzert auf und gehört zu den schönsten Werken dieser Gattung. Im Anschluss an dieses Nachtstück folgt mit der Sonate op. 57 Appassionata eines der bekanntesten Werke Beethovens, das als Inbegriff solistischer Virtuosität gilt und mit seiner Ausdruckskraft alle Rahmen sprengt. Mit Gaspard de la nuit, taucht Akdenizli in Ravels "romantische Dichtungen" Ondine und Le Gibet ein, die von transzendentaler Virtuosität sind. Die gespenstische Stimmung aus Le Gibet ist ebenfalls in Liszts zukunftsweisenden Nuages gris zu finden. Das Konzert endet mit Liszts transzendentaler Etüde f-Moll in einem virtuosen Feuerwerk der Romantik.

Foto: Nazim Aliyev

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KATIE MAHAN
"Weltklassik am Klavier - Clair de Lune, Les Adieux und ein Amerikaner in Paris!"
Sonntag, den 28. Juli 2018, 17 Uhr
BEETHOVEN, LISZT und GERSHWIN

KATIE MAHAN
Selbst verwöhnte Konzertbesucher, die bereits Arturo Benedetti Michelangeli als den erklärt besten Interpreten Debussys gehört haben, werden von Katie Mahan beeindruckt sein, schrieb ein Kritiker der Münchner Abendzeitung. Die amerikanische Pianistin gilt als eines der herausragenden Talente. Aufgrund ihres poetischen Spiels und ihrer einzigartigen musikalischen Persönlichkeit werden gerade ihre Interpretationen Claude Debussys, George Gershwins und der Wiener Klassiker zum (ent-)spannenden Hörgenuss. Katies größter musikalischer Einfluss war ihr Studium mit dem französischen Pianisten Pascal Rogé. Nach Studien in Frankreich führte sie die Musik in jungen Jahren bereits rund um den Erdball, darunter eine Russland-Tour mit sechs Konzerten - unter anderem in der Großen Halle des Tschaikowski Konservatoriums - und Debüts im Konzerthaus Berlin, dem Prinzregententheatre München, und der Smetana Hall in Prag, usw. Meisterklassen bei Weltstars wie u.a. Lang Lang und Auftritte als Solistin sowie mit großem Orchester haben ihren außergewöhnlichen Stil geprägt. Ihre bisher bedeutendste CD Produktion, Leonard Bernsteins gesammelte Klavierwerke entstand unter dem Label der Deutschen Grammophon Gesellschaft.

"Weltklassik am Klavier - Clair de Lune, Les Adieux und ein Amerikaner in Paris!"
"Clair de Lune" aus der Suite Bergamasque ist das wohl berühmteste Klavierstück von Debussy. Es wurde 1890 komponiert und 1905 überarbeitet. Der Titel der Suite geht auf die Stadt Bergamo in Italien zurück, die Heimat des Harlequin der Commedia dell’arte. Beethovens üppige Sonate "Les Adieux" wurde 1809/10 komponiert. Der Titel bezieht sich auf Napoleons Angriff auf Wien, welcher Beethovens Patron, den Erzbischof Rudolf, zum Rückzug veranlasste. Liszts Werk "Der Heilige Franziskus von Paula auf den Wogen schreitend" wurde von ihm 1863 komponiert. Ein in seinem Besitz befindliches Gemälde zum gleichen Thema der Überquerung der Straße von Messina hatte ihn dazu inspiriert. "Ein Amerikaner in Paris" ist ein für Orchester vertontes Gedicht, 1928 in Paris von Gershwin komponiert. Sein Klang erweckt in uns die Gefühle der 20er Jahre in Paris...

Foto: Sascha Funke

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LUIZA BORAC
"Weltklassik am Klavier - 'Dir nur will ich gehören' - Clara Schumann zum 200. Geburtstag!"
Sonntag, den 29. September 2018
WIECK-SCHUMANN, SCHUMANN und BRAHMS

LUIZA BORAC
Wenn das keine Lorbeeren sind: laut der englischen Zeitschrift Gramophone ist "Luiza Boracs einziger Rivale Dinu Lipatti". Auch Joachim Kaiser spricht in der Süddeutschen Zeitung von einer Virtuosin von "erstaunlicher Brillanz“ - einer poetischen Künstlerin. Die gebürtige Rumänin begann ihre Musikausbildung mit vier Jahren. Jeweils mit der höchsten Auszeichnung schloss sie ihr Studium an der Musikhochschule Bukarest und später die Solistenklasse an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab. An letzterer war sie Studentin von Professor Karl-Heinz Kämmerling, den sie auch acht Jahren als Assistentin begleitete. Luiza Borac ist Gewinnerin von Preisen in rund 30 Wettbewerben, doch besonders stolz ist sie auf den BBC Music Award 2007 für die Weltpremiere der Einspielung der Klavierwerke von George Enescu. Folgerichtig promovierte Luiza Borac 2014 über das Klavierwerk George Enescus - summa cum laude. Luiza Borac arbeitet eng mit verschiedenen international bekannten Wohltätigkeitsorganisationen zusammen. Dazu gehören u.v.a. das MENORAH Projekt für die jüdischen Opfer im nord-deutschen Schaumburg-Lippe.


"Weltklassik am Klavier - 'Dir nur will ich gehören' - Clara Schumann zum 200. Geburtstag!"
Clara Schumann, geborene Wieck (Leipzig 13. Sept. 1819 – 20. Mai 1896 Frankfurt/Main) gilt als die berühmteste Pianistin des 19. Jahrhunderts. Sie startete ihre ungewöhnliche Karriere als pianistisches „Wunderkind“ und stand sechs Jahrzehnte lang auf den Konzertpodien Europas. Clara Wieck-Schumann war ihre eigene Konzertmanagerin, Komponistin, Ehefrau des Komponisten Robert Schumann, brachte acht Kinder auf die Welt, von denen sieben erwachsen wurden, Freundin, Ratgeberin und geschätzte Kollegin berühmter Musiker wie Wilhelmine Schröder-Devrient, Pauline Viardot-Garcia und Joseph Joachim, Klavierpädagogin und Herausgeberin der Werke ihres verstorbenen Mannes. Auch war sie die große Liebe des 14 Jahre jüngeren Komponisten Johannes Brahms. Clara und Robert Schumann sind das be­rühm­teste Paar der deutschen Mu­sik­ge­schich­te.

Foto: Henrike Schunck

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NADEJDA VLAEVA
"Weltklassik am Klavier - Füllhorn der Meisterwerke - Die zauberhafte Welt der Nadejda Vlaeva!"
Sonntag, den 27. Oktober 2018, 17 Uhr
BACH, TSCHAIKOWSKY, SCHUBERT, ARENSKI und LISZT

NADEJDA VLAEVA
Nadejda Vlaeva wurde als eine derjenigen außerordentlichen Pianisten bezeichnet, auf die wir alle hoffen, sie aber selten sehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: "Das geht zu Herzen!" und: "wie sollte es denn anders als zu Herzen gehen, wenn Nadejda Vlaeva spielt." Sie trat europaweit, in Asien und in Nordamerika als Solistin und mit renommierten Orchestern auf. Als erste Künstlerin nahm sie die kompletten Bach-Transkriptionen von Camille Saint-Saëns auf (Hyperion), welche das BBC Music Magazine als "positivly stunning" bezeichnete. Sie erhielt den Grand Prix "Liszt" für ihre CD "Piano Music of Liszt". Erst vor kurzem entdeckte Werke der Komponisten des 19. Jhd. Bortkiewicz and Drozdoff wurden von ihr in der Carnegie Zankel Hall uraufgeführt. Bei der EG-Konferenz arbeitete sie mit dem Geiger Joshua Bell zusammen.

"Weltklassik am Klavier - Füllhorn der Meisterwerke - Die zauberhafte Welt der Nadejda Vlaeva!"
Das 19. Jahrhundert zeichnete sich durch eine überwältigend große Vielfalt kompositorischer Stile in Europa aus. Wir beginnen mit Brahms in Deutschland und seinem Arrangement der Chaconne von Bach für die linke Hand allein. Tschaikowsky schrieb seine ausdrucksvollsten Werke in Russland. Seine Dumka ist sowohl melancholisch, als auch romantisch. So präsentiert sein Elegisches Lied eine so verblüffend einfache Melodie mit wunderschönen Harmonien! Schubert schrieb viele Charakterstücke in Österreich. Das Impromptu in b-Dur ist ein Set von fünf Variationen über ein fröhliches Thema, und das in C-Dur ist ein sonniges Werk mit einem optimistischen zweiten Thema. Am Moskauer Konservatorium unterrichtete Arensky die berühmten Zöglinge Skrjabin und Rachmaninoff. Er schrieb eine Fülle kürzerer Stücke mit großem Charme! Der Ungar Franz Liszt beschreibt mit dem Mephisto-Walzer eine wilde Hochzeit, an der Mephistopheles und Faust teilnehmen. Dieses Stück erfordert allerhöchste Künste der Virtuosität des Pianisten...

Foto: Lisa Marie Mazzucco

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