WELTKLASSIK Am klavier

Liebe Musikliebhaber,

unsere kleine, aber feine Reihe von Klavierkonzerten gelangt inzwischen an 41 Standorten zur Aufführung. "Weltklassik am Klavier!" steht unter der Schirmherrschaft der Professoren Bernd Goetzke, Matti Raekallio und Lars Vogt. Die Pianisten, die bei "Weltklassik am Klavier!" auftreten, zeichnen sich durch gewonnene internationale Wettbewerbe und besondere Persönlichkeit aus. Sie kommen u.a. aus China, Deutschland, England, Israel, Japan, Korea, Italien, Polen, Russland, Südafrika und der Ukraine. Bevorzugt präsentiert werden Klavierwerke des Barock, der Klassik und der Romantik. Komponisten wie Bach, Beethoven, Chopin, Haydn, Liszt, Mendelssohn, Mozart, Schumann und Schubert stehen im Vordergrund.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Kathrin Haarstick und Lisa-Ann Borgmann

Programm: www.weltklassik.de

Reservierung: info@weltklassik.de oder unter 0211 936 50 90

Eintritt: Erwachsene: 20,00 Euro, Studenten: 15,00 Euro, Jugend (bis 18 Jahre): Eintritt frei

Datenschutzhinweis:

Der/Die Teilnehmer/in bzw. Karteninhaber/in nimmt Kenntnis davon, dass Bild- und Tonaufnahmen von Seiten des Veranstalters jederzeit gemacht werden können und genehmigt dies mit Kauf der Eintrittskarte. Er/Sie genehmigt ebenfalls, diese Bildaufnahmen über das Internet, Druckerzeugnisse sowie andere Kommunikationswege wahrnehmbar zu machen.

LUIZA BORAC
"Weltklassik am Klavier - 'Dir nur will ich gehören' - Clara Schumann zum 200. Geburtstag!"
Sonntag, den 29. September 2019
WIECK-SCHUMANN, SCHUMANN und BRAHMS

LUIZA BORAC
Wenn das keine Lorbeeren sind: laut der englischen Zeitschrift Gramophone ist "Luiza Boracs einziger Rivale Dinu Lipatti". Auch Joachim Kaiser spricht in der Süddeutschen Zeitung von einer Virtuosin von "erstaunlicher Brillanz“ - einer poetischen Künstlerin. Die gebürtige Rumänin begann ihre Musikausbildung mit vier Jahren. Jeweils mit der höchsten Auszeichnung schloss sie ihr Studium an der Musikhochschule Bukarest und später die Solistenklasse an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab. An letzterer war sie Studentin von Professor Karl-Heinz Kämmerling, den sie auch acht Jahren als Assistentin begleitete. Luiza Borac ist Gewinnerin von Preisen in rund 30 Wettbewerben, doch besonders stolz ist sie auf den BBC Music Award 2007 für die Weltpremiere der Einspielung der Klavierwerke von George Enescu. Folgerichtig promovierte Luiza Borac 2014 über das Klavierwerk George Enescus - summa cum laude. Luiza Borac arbeitet eng mit verschiedenen international bekannten Wohltätigkeitsorganisationen zusammen. Dazu gehören u.v.a. das MENORAH Projekt für die jüdischen Opfer im nord-deutschen Schaumburg-Lippe.


"Weltklassik am Klavier - 'Dir nur will ich gehören' - Clara Schumann zum 200. Geburtstag!"
Clara Schumann, geborene Wieck (Leipzig 13. Sept. 1819 – 20. Mai 1896 Frankfurt/Main) gilt als die berühmteste Pianistin des 19. Jahrhunderts. Sie startete ihre ungewöhnliche Karriere als pianistisches „Wunderkind“ und stand sechs Jahrzehnte lang auf den Konzertpodien Europas. Clara Wieck-Schumann war ihre eigene Konzertmanagerin, Komponistin, Ehefrau des Komponisten Robert Schumann, brachte acht Kinder auf die Welt, von denen sieben erwachsen wurden, Freundin, Ratgeberin und geschätzte Kollegin berühmter Musiker wie Wilhelmine Schröder-Devrient, Pauline Viardot-Garcia und Joseph Joachim, Klavierpädagogin und Herausgeberin der Werke ihres verstorbenen Mannes. Auch war sie die große Liebe des 14 Jahre jüngeren Komponisten Johannes Brahms. Clara und Robert Schumann sind das be­rühm­teste Paar der deutschen Mu­sik­ge­schich­te.

Foto: Henrike Schunck

Weiter Informationen finden Sie hier

NADEJDA VLAEVA
"Weltklassik am Klavier - Füllhorn der Meisterwerke - Die zauberhafte Welt der Nadejda Vlaeva!"
Sonntag, den 27. Oktober 2019, 17 Uhr
BACH, TSCHAIKOWSKY, SCHUBERT, ARENSKI und LISZT

NADEJDA VLAEVA
Nadejda Vlaeva wurde als eine derjenigen außerordentlichen Pianisten bezeichnet, auf die wir alle hoffen, sie aber selten sehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: "Das geht zu Herzen!" und: "wie sollte es denn anders als zu Herzen gehen, wenn Nadejda Vlaeva spielt." Sie trat europaweit, in Asien und in Nordamerika als Solistin und mit renommierten Orchestern auf. Als erste Künstlerin nahm sie die kompletten Bach-Transkriptionen von Camille Saint-Saëns auf (Hyperion), welche das BBC Music Magazine als "positivly stunning" bezeichnete. Sie erhielt den Grand Prix "Liszt" für ihre CD "Piano Music of Liszt". Erst vor kurzem entdeckte Werke der Komponisten des 19. Jhd. Bortkiewicz and Drozdoff wurden von ihr in der Carnegie Zankel Hall uraufgeführt. Bei der EG-Konferenz arbeitete sie mit dem Geiger Joshua Bell zusammen.

"Weltklassik am Klavier - Füllhorn der Meisterwerke - Die zauberhafte Welt der Nadejda Vlaeva!"
Das 19. Jahrhundert zeichnete sich durch eine überwältigend große Vielfalt kompositorischer Stile in Europa aus. Wir beginnen mit Brahms in Deutschland und seinem Arrangement der Chaconne von Bach für die linke Hand allein. Tschaikowsky schrieb seine ausdrucksvollsten Werke in Russland. Seine Dumka ist sowohl melancholisch, als auch romantisch. So präsentiert sein Elegisches Lied eine so verblüffend einfache Melodie mit wunderschönen Harmonien! Schubert schrieb viele Charakterstücke in Österreich. Das Impromptu in b-Dur ist ein Set von fünf Variationen über ein fröhliches Thema, und das in C-Dur ist ein sonniges Werk mit einem optimistischen zweiten Thema. Am Moskauer Konservatorium unterrichtete Arensky die berühmten Zöglinge Skrjabin und Rachmaninoff. Er schrieb eine Fülle kürzerer Stücke mit großem Charme! Der Ungar Franz Liszt beschreibt mit dem Mephisto-Walzer eine wilde Hochzeit, an der Mephistopheles und Faust teilnehmen. Dieses Stück erfordert allerhöchste Künste der Virtuosität des Pianisten...

Foto: Lisa Marie Mazzucco

Weitere Informationen finden Sie hier

Mikhail Mordvinov
"Weltklassik am Klavier - Beethoven: Pathétique und c-Moll-Variationen!"
Sonntag, den 26. Januar 2020, 17 Uhr
Beethoven und Schumann

MIKHAIL MORDVINOV
Mikhail Mordvinov wurde gleich durch zwei überragende Wettbewerbserfolge bekannt: Er ist Sieger des Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau 1996 und des Franz-Schubert-Wettbewerbs Dortmund 1997.

Ab dem 7. Lebensjahr besuchte er die Klavierklasse an der Moskauer Gnessin-Musikschule. Es folgte ein Studium an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik; 1996/97 wurde er als "Bester Student des Jahres" ausgezeichnet. Er belegte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Das Publikum schätzt seine Innigkeit und die Vitalität seines Spiels, echte Leidenschaft und edlen Geschmack, virtuoses Können und die Reife seiner Interpretationen. Seine natürliche Musikalität und vom Kindesalter ausgebildete Anschlagskultur basieren auf genauer Intuition und breiter Schule - tief verwurzelt in der alten russischen Klaviertradition.

"Weltklassik am Klavier - Beethoven: Pathétique und c-Moll-Variationen!"
Dieses Programm ist ein Versuch, zum Jubiläumsjahr Beethovens eine Widmung an den großen Meister möglichst vielfältig zu gestalten. Das Programm öffnet mit der Sonate Pathétique, die oft als Durchbruch zum eigenen Ausdrucksstil des Komponisten gesehen wurde. Dann folgen die 6 Bagatellen, das letzte Werk Beethovens für Klavier, auch als das beste seines Schaffens bezeichnet. Bekannt für unangenehme Kontraste, romantische Dialektik, impressionistische Farben, gleicht der Zyklus auch einer Sonate in freier Form. Es folgt ein eher wenig bekanntes Werk von Schumann, welches er selbst als misslungenen Versuch ansah. Trotzdem ist es eine sehr interessante und eigenartige Weise, die Variationen auf ein sehr bekanntes Thema zu gestalten. Zum Schluss werden die kompakten und ungestümen 32 Variationen von Beethoven präsentiert - ein frühes und virtuoses Werk, und stilistisch ziemlich nah an der Pathétique.

Bild: Thomas Peter

Weitere Informationen finden Sie hier

Aachener Klavierduo
"Weltklassik einmal anders - zu vier Händen: Eine kleine Nachtmusik und der Karneval der Tiere!"
Sonntag, den 23. Februar 2020, 17 Uhr
MOZART, SCHUBERT, SAINT-SAËNS

AACHENER KLAVIERDUO
Als eines der harmonischsten Klavierduos mit zauberhaft persönlichem Klang bei höchstedler Interpretationsintelligenz und Musikalität bezeichnet die Weltkritik das Aachener Klavierduo. Die beiden Ukrainer Alina Wesselowski und Dmitri Wesselowski fanden im Jahr 2007 als Duo zusammen. Nachdem sie Preisträger von internationalen Wettbewerben für Klavierduos geworden sind (Valberg - Frankreich, Bialystok - Polen), führen die Musiker eine aktive weltweite Konzerttätigkeit als Ensemble aus. Im 2011 erhielt das Duo den Spezialpreis des Chopin-Instituts Warschau. Im Fach Klavierduo (mit Abschluss des Aufbaustudiums) waren die Musiker Meisterschüler der Professoren H.-P. und V. Stenzl an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Seit 2012 sind beide Gastdozenten an der nationalen Musikakademie Ukraine in Odessa.

"Weltklassik einmal anders - zu vier Händen: Eine kleine Nachtmusik und der Karneval der Tiere!"
Die Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur KV 525 ist eine der populärsten Kompositionen von Mozart. Die Schuberts Sonate in B-Dur, D. 617 mit ihrer bezaubernden jugendlichen Energie und tief empfundenen melodischen Schrift ähnelt sie der fünften Sinfonie des Komponisten, die auch in B-Dur geschrieben ist. Der Danse Macabre ist im Original eine Sinfonische Dichtung von Camille Saint-Saëns. Der Karneval der Tiere, ein der bekanntesten Werken des Komponisten, im Original für Orchester geschrieben. (Transkription für Klavier zu vier Händen: Aachener Klavierduo.)

Foto: Andrej Kleer

Weitere Informationen finden Sie hier

Nadejda Vlaeva
"Weltklassik am Klavier - Eine Reise durch die Welt der Phantasien - Liebestod und Jagdsonate!"
Sonntag, den 28. Juni 2020, 17 Uhr
KLENGEL, BEETHOVEN, MENDELSSOHN-BARTHOLDY, LISZT, BACH, BRAHMS und SKRJABIN

NADEJDA VLAEVA
Nadejda Vlaeva wurde als eine derjenigen außerordentlichen Pianisten bezeichnet, auf die wir alle hoffen, sie aber selten sehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: "Das geht zu Herzen!" und: "wie sollte es denn anders als zu Herzen gehen, wenn Nadejda Vlaeva spielt." Sie trat europaweit, in Asien und in Nordamerika als Solistin und mit renommierten Orchestern auf. Als erste Künstlerin nahm sie die kompletten Bach-Transkriptionen von Camille Saint-Saëns auf (Hyperion), welche das BBC Music Magazine als "positivly stunning" bezeichnete. Sie erhielt den Grand Prix "Liszt" für ihre CD "Piano Music of Liszt". Erst vor kurzem entdeckte Werke der Komponisten des 19. Jhd. Bortkiewicz and Drozdoff wurden von ihr in der Carnegie Zankel Hall uraufgeführt. Bei der EG-Konferenz arbeitete sie mit dem Geiger Joshua Bell zusammen.

"Weltklassik am Klavier - Eine Reise durch die Welt der Phantasien - Liebestod und Jagdsonate!"
Begleiten Sie mich auf einer Reise durch die reiche Welt der musikalischen Phantasien! Die Phantasie von Mendelssohn basiert auf dem bekannten Irischen Lied: "Die letzte Rose des Sommers mit dem Text von Thomas Moore. Diese jagende Melodie hat auch Beethoven und Berlioz fasziniert, und auch diese nutzten sie. Die Phantasie von Brahms besteht aus sieben reichhaltigen und phantasievollen Miniaturen. Sie zeigen Brahms' Tiefe philosophische Seite und seine Meisterschaft auch in der kleinen Form. Die Sonate-Phantasie von Scriabin wurde vom Mondlicht auf dem See inspiriert. Während der erste Satz die Ruhe der Nacht an der Küste repräsentiert, zeigt der zweite die Wirkung des Sturms auf den Ozean. Wir hören in diesem Konzert weiterhin: ein Intermezzo des wenig bekannten Paul Klengel, eine Transkription eines Preludiums von Bach, den tragischen Liebestod der Isolde und Beethovens sonnige und energiegeladene Sonate.

Foto: Lisa Marie Mazzucco

Weitere Informationen finden Sie hier

Alexey Lebedev
"Weltklassik am Klavier - Die schönste Sonate zum Beethoven-Jahr - gefeiert mit Liszt und Chopin!"
Sonntag, den 26. Juli 2020, 17 Uhr
CHOPIN, BEETHOVEN und LISZT

ALEXEY LEBEDEV
In Europa, Asien, Nordamerika und Russland fasziniert der charismatische Klaviervirtuose Alexey Lebedev mit seinem ausdrucksvollen Spiel das Publikum und die Fachpresse. Ausgezeichnet mit Top-Preisen bei renommierten Wettbewerben - u.a. beim Busoni-Wettbewerb, Bozen, Maria Canals-Wettbewerb, Barcelona, G. B. Viotti-Wettbewerb, Vercelli, beim Jose Iturbi-Wettbewerb, Valencia - gehört Lebedev zur Elite der jungen Generation am Klavier. Er wurde 1980 in St. Petersburg geboren und studierte am St. Petersburger N. A. Rimsky - Korsakov Staatskonservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Wichtige künstlerische Impulse erhielt Lebedev von Mi-Kyung Kim, Dmitri Bashkirov, Leon Fleisher und Xu Zhong. Beim Busoni Musik Festival 2010 erarbeitete er mit seinem großen Vorbild Alfred Brendel Werke von Haydn, Beethoven und Busoni.

"Weltklassik am Klavier - Die schönste Sonate zum Beethoven-Jahr - gefeiert mit Liszt und Chopin!"
Manche halten Chopins Balladen für seine perfektesten und schönsten Kompositionen. Es dauerte vier Jahre (1831-1835), bis die erste Ballade (op.23) vollendet war. Diese Ballade ist ein Versuch Chopins eine Form zu kreieren, die eine dramatische Entwicklung nachvollzieht und mit unterschiedlichen Handlungssträngen durchsrtzt ist. Ende 1821 begann Beethoven die Arbeit an der Sonate op. 111. Die Themen der Sonate haben Beethoven wie so oft jahrzehntelang beschäftigt. Recht schnell entstand dann das erste Manuskript am 13.Januar 1822. Opus 111 gehört zu jenen Klavierwerken, die man nicht losgelöst von ihrem Nimbus hören kann. Ihre Aura hat fast mystische Züge angenommen. Franz Liszts Klaviersonate in h-Moll gilt als eines der bedeutendsten, technisch anspruchsvollsten Klavierwerke der Romantik und als Höhepunkt im Oeure des Komponisten.

Foto: Hak Soo Kim

Weitere Informationen finden Sie hier

Meryem Natalie Akdenizli
"Weltklassik am Klavier - Erzählkonzert: Beethovens Sonate Nr. 7 und Walzer von Chopin!"
Sonntag, den 27. September 2020
RAVEL, BEETHOVEN, CHOPIN und LISZT

MERYEM NATALIE AKDENIZLI
Meryem Natalie Akdenizli debütierte bereits im Alter von 15 Jahren in der Liederhalle Stuttgart, gab dort kurze Zeit später ihren ersten Klavierabend und gibt heute jährlich weltweit über 40 Konzerte (z. B. Concertgebouw, Amsterdam; Gewandhaus, Leipzig).Sie studierte in Trossingen, Paris, Hannover und Freiburg und schloss mit dem Konzertexamen ab. Neben ihrem sensiblen Interpretationsvermögen und ihrem pianistischen Können zeichnet sich Akdenizli durch ein außergewöhnliches Talent aus: sie zieht ihr Publikum nicht nur mit wunderbaren Klangerlebnissen in ihren Bann, sondern fasziniert ihre Zuhörer auch und besonders mit Erklärungen der musikalischen Zusammenhänge und Hintergründe. Akdenizli ist Trägerin zahlreicher Preise internationaler Wettbewerbe und bekannt durch Ausstrahlungen im deutschen, niederländischen und türkischen Rundfunk.

"Weltklassik am Klavier - Erzählkonzert: Beethovens Sonate Nr. 7 und Walzer von Chopin!"
Mit Jeux d’eau (Wasserspiele) gelang dem jungen Ravel eine technische und musikalische Revolution. Auch Beethoven hat mit seiner Sonate op. 10,3 ganz neue Wege beschritten und Ideenreichtum sowie Umfang dieser Sonate lässt sie als Vorstufe zu den späten Großwerken erscheinen. Die 2. Nocturne e- Moll, ist die erste Genieprobe des 17jährigen Chopins. In keiner anderen Gattung lässt er sich so von der menschlichen Stimme leiten, was besonders in der darauffolgende Nocturne op. 9, 1 deutlich wird. Der Walzer op. 34, 3 entführt in eine rauschende Ballatmosphäre. Liszts experimentelle Komposition Nuages gris (Trübe Wolken) zeigt, wie weit er im Alter seiner Zeit voraus war. Das Konzert schließt mit der Étude d’exécution transcendante Nr. 10, deren erste Fassung Liszt schon im Alter von 15 komponiert hat, leidenschaftlich und höchst virtuos.

Foto: Nazim Aliyev

Weitere Informationen finden Sie hier

Katie Mahan
"Weltklassik am Klavier - Ode an die Freude - Aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!"
Sonntag, den 25. Oktober 2020, 17 Uhr
BRAHMS, MOZART, GERSWHIN und BEETHOVEN

KATIE MAHAN
Selbst verwöhnte Konzertbesucher, die bereits Arturo Benedetti Michelangeli als den erklärt besten Interpreten Debussys gehört haben, werden von Katie Mahan beeindruckt sein, schrieb ein Kritiker der Münchner Abendzeitung. Die amerikanische Pianistin gilt als eines der herausragenden Talente. Aufgrund ihres poetischen Spiels und ihrer einzigartigen musikalischen Persönlichkeit werden gerade ihre Interpretationen Claude Debussys, George Gershwins und der Wiener Klassiker zum (ent-)spannenden Hörgenuss. Katies größter musikalischer Einfluss war ihr Studium mit dem französischen Pianisten Pascal Rogé. Nach Studien in Frankreich führte sie die Musik in jungen Jahren bereits rund um den Erdball, darunter eine Russland-Tour mit sechs Konzerten - unter anderem in der Großen Halle des Tschaikowski Konservatoriums - und Debüts im Konzerthaus Berlin, dem Prinzregententheatre München, und der Smetana Hall in Prag, usw. Meisterklassen bei Weltstars wie u.a. Lang Lang und Auftritte als Solistin sowie mit großem Orchester haben ihren außergewöhnlichen Stil geprägt. Ihre bisher bedeutendste CD Produktion, Leonard Bernsteins gesammelte Klavierwerke entstand unter dem Label der Deutschen Grammophon Gesellschaft.

"Weltklassik am Klavier - Ode an die Freude - Aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!"
Mozarts Sonate K. 311 wurden 1777 in Augsburg komponiert. Der dritte Satz erinnert an das Thema des 21. Klavierkonzertes. Beethovens 13. Sonate wurde 1800/1 in Wien komponiert und hatte das Pech, im gleichen Opus numeriert zu werden wie die Mondscheinsonate, in deren Schatten sie - völlig zu Unrecht -zurück tritt. Sie wird ohne Pause zwischen den Sätzen durchgespielt und zeigt extreme Virtuosität. Bach komponierte das Präludium nebst Fuge in a-Moll für die Orgel, als er Hoforganist des Herzog von Sachsen-Weimar war. Liszt nahm diese Stücke in seine Transkriptionen der sechs großen Präludien und Fugen für Klavier auf. Beethovens Sonate Nr. 19, komponiert in 1795-96, ist eine seiner kürzesten Sonaten. Obwohl sie "einfach" genannt wird, ist sie ein außergewöhnliches Werk. Gershwins zweite Rhapsodie stammt aus 1931. Sie ist ein Portrait von New York City, und sie enthält Gerswhins schönste Melodien.

Foto: Sascha Funke

Weitere Informationen finden Sie hier