WELTKLASSIK Am klavier

Liebe Musikliebhaber,

unsere kleine, aber feine Reihe von Klavierkonzerten gelangt inzwischen an 41 Standorten zur Aufführung. "Weltklassik am Klavier!" steht unter der Schirmherrschaft der Professoren Bernd Goetzke, Matti Raekallio und Lars Vogt. Die Pianisten, die bei "Weltklassik am Klavier!" auftreten, zeichnen sich durch gewonnene internationale Wettbewerbe und besondere Persönlichkeit aus. Sie kommen u.a. aus China, Deutschland, England, Israel, Japan, Korea, Italien, Polen, Russland, Südafrika und der Ukraine. Bevorzugt präsentiert werden Klavierwerke des Barock, der Klassik und der Romantik. Komponisten wie Bach, Beethoven, Chopin, Haydn, Liszt, Mendelssohn, Mozart, Schumann und Schubert stehen im Vordergrund.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Kathrin Haarstick und Lisa-Ann Borgmann

Programm: www.weltklassik.de

Reservierung: info@weltklassik.de oder unter 0211 936 50 90

Eintritt: Erwachsene: 20,00 Euro, Studenten: 15,00 Euro, Jugend (bis 18 Jahre): Eintritt frei

Datenschutzhinweis:

Der/Die Teilnehmer/in bzw. Karteninhaber/in nimmt Kenntnis davon, dass Bild- und Tonaufnahmen von Seiten des Veranstalters jederzeit gemacht werden können und genehmigt dies mit Kauf der Eintrittskarte. Er/Sie genehmigt ebenfalls, diese Bildaufnahmen über das Internet, Druckerzeugnisse sowie andere Kommunikationswege wahrnehmbar zu machen.

Duo Eilika und Bernhard Wünsch
"Weltklassik am Klavier - für Sopran und Klavier - Schaurig schön - von guten und bösen geistern"
Sonntag, den 30. Juni 2018, 17 Uhr
Hexenlied - Erlkönig - Loreley u.v.a.m.

DUO EILIKA UND BERNHARD WÜNSCH
"Musik, die Wort hält!" Das Duo gestaltet die Lieder als frei atmende, entwicklungsreiche und in sich klar geformte Interpretationen, voller Wärme, vielschichtig und abwechslungsreich - vor allem durch die prägnant gesetzten dynamischen Kontraste und die strukturiert geführten, den Text und die Musik dramaturgisch ausleuchtenden Temponuancen. Dabei ist es als Glücksfall zu bezeichnen, dass sich hier zwei diesem Genre derart zugetane Menschen fanden und sich die Möglichkeit geschaffen haben, täglich, frei und ohne Zeitdruck oder unmittelbares Ziel an diesen oft so fragilen Werken zu arbeiten, sie immer wieder zusammen zu musizieren und so im Konzert eine ebenso durchdachte wie vollkommen freie Interpretation entstehen zu lassen. In diesem "entstehen lassen" erfährt der Zuhörer das Duo als reines Medium des Textdichters und des Komponisten, man fühlt sich dem im Moment statt findenden Schöpfungsprozess der Lieder nahe und trägt so ein un-"erhört" tiefes poetisches und musikalisches Erleben mit nach Hause.

"Weltklassik für Sopran und Klavier - Schaurig schön - von guten und bösen Geistern!"
"Schaurig Schön - von guten und bösen Geistern" - ein Programm, gewürzt mit Augenzwinkern und Humor, Gänsehaut- und Gruselgarantie! Es erklingen Lieder wie der mit schnellem Puls rasende "Erlkönig" (F. Schubert), "Hexenlied" (F. Mendelssohn) und "Der Feuerreiter" (H. Wolf), in denen das Zündeln und Prasseln der Flammen Musik wird, oder die balladenartige, gleichermaßen verzaubernde, wie die das Zerschellen des Fischerbootes illustrierende "Loreley" (F. Liszt). Gute Geister werden in der träumerischen "Nacht und Träume" (Schubert) ebenso beschworen wie z.B. in Liedern von H. Wolf und C. und R. Schumann.

Musik und Text erwachen so bildgewaltig in diesen Liedern, dass sie uns bis in den Grund des Herzens bewegen, anrühren und erschüttern. Bernhard Wünsch spielt nicht nur Klavier, sondern moderiert mit viel Charme den Abend.

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KATIE MAHAN
"Weltklassik am Klavier - Clair de Lune, Les Adieux und ein Amerikaner in Paris!"
Sonntag, den 28. Juli 2018, 17 Uhr
BEETHOVEN, LISZT und GERSHWIN

KATIE MAHAN
Selbst verwöhnte Konzertbesucher, die bereits Arturo Benedetti Michelangeli als den erklärt besten Interpreten Debussys gehört haben, werden von Katie Mahan beeindruckt sein, schrieb ein Kritiker der Münchner Abendzeitung. Die amerikanische Pianistin gilt als eines der herausragenden Talente. Aufgrund ihres poetischen Spiels und ihrer einzigartigen musikalischen Persönlichkeit werden gerade ihre Interpretationen Claude Debussys, George Gershwins und der Wiener Klassiker zum (ent-)spannenden Hörgenuss. Katies größter musikalischer Einfluss war ihr Studium mit dem französischen Pianisten Pascal Rogé. Nach Studien in Frankreich führte sie die Musik in jungen Jahren bereits rund um den Erdball, darunter eine Russland-Tour mit sechs Konzerten - unter anderem in der Großen Halle des Tschaikowski Konservatoriums - und Debüts im Konzerthaus Berlin, dem Prinzregententheatre München, und der Smetana Hall in Prag, usw. Meisterklassen bei Weltstars wie u.a. Lang Lang und Auftritte als Solistin sowie mit großem Orchester haben ihren außergewöhnlichen Stil geprägt. Ihre bisher bedeutendste CD Produktion, Leonard Bernsteins gesammelte Klavierwerke entstand unter dem Label der Deutschen Grammophon Gesellschaft.

"Weltklassik am Klavier - Clair de Lune, Les Adieux und ein Amerikaner in Paris!"
"Clair de Lune" aus der Suite Bergamasque ist das wohl berühmteste Klavierstück von Debussy. Es wurde 1890 komponiert und 1905 überarbeitet. Der Titel der Suite geht auf die Stadt Bergamo in Italien zurück, die Heimat des Harlequin der Commedia dell’arte. Beethovens üppige Sonate "Les Adieux" wurde 1809/10 komponiert. Der Titel bezieht sich auf Napoleons Angriff auf Wien, welcher Beethovens Patron, den Erzbischof Rudolf, zum Rückzug veranlasste. Liszts Werk "Der Heilige Franziskus von Paula auf den Wogen schreitend" wurde von ihm 1863 komponiert. Ein in seinem Besitz befindliches Gemälde zum gleichen Thema der Überquerung der Straße von Messina hatte ihn dazu inspiriert. "Ein Amerikaner in Paris" ist ein für Orchester vertontes Gedicht, 1928 in Paris von Gershwin komponiert. Sein Klang erweckt in uns die Gefühle der 20er Jahre in Paris...

Foto: Sascha Funke

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LUIZA BORAC
"Weltklassik am Klavier - 'Dir nur will ich gehören' - Clara Schumann zum 200. Geburtstag!"
Sonntag, den 29. September 2018
WIECK-SCHUMANN, SCHUMANN und BRAHMS

LUIZA BORAC
Wenn das keine Lorbeeren sind: laut der englischen Zeitschrift Gramophone ist "Luiza Boracs einziger Rivale Dinu Lipatti". Auch Joachim Kaiser spricht in der Süddeutschen Zeitung von einer Virtuosin von "erstaunlicher Brillanz“ - einer poetischen Künstlerin. Die gebürtige Rumänin begann ihre Musikausbildung mit vier Jahren. Jeweils mit der höchsten Auszeichnung schloss sie ihr Studium an der Musikhochschule Bukarest und später die Solistenklasse an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab. An letzterer war sie Studentin von Professor Karl-Heinz Kämmerling, den sie auch acht Jahren als Assistentin begleitete. Luiza Borac ist Gewinnerin von Preisen in rund 30 Wettbewerben, doch besonders stolz ist sie auf den BBC Music Award 2007 für die Weltpremiere der Einspielung der Klavierwerke von George Enescu. Folgerichtig promovierte Luiza Borac 2014 über das Klavierwerk George Enescus - summa cum laude. Luiza Borac arbeitet eng mit verschiedenen international bekannten Wohltätigkeitsorganisationen zusammen. Dazu gehören u.v.a. das MENORAH Projekt für die jüdischen Opfer im nord-deutschen Schaumburg-Lippe.


"Weltklassik am Klavier - 'Dir nur will ich gehören' - Clara Schumann zum 200. Geburtstag!"
Clara Schumann, geborene Wieck (Leipzig 13. Sept. 1819 – 20. Mai 1896 Frankfurt/Main) gilt als die berühmteste Pianistin des 19. Jahrhunderts. Sie startete ihre ungewöhnliche Karriere als pianistisches „Wunderkind“ und stand sechs Jahrzehnte lang auf den Konzertpodien Europas. Clara Wieck-Schumann war ihre eigene Konzertmanagerin, Komponistin, Ehefrau des Komponisten Robert Schumann, brachte acht Kinder auf die Welt, von denen sieben erwachsen wurden, Freundin, Ratgeberin und geschätzte Kollegin berühmter Musiker wie Wilhelmine Schröder-Devrient, Pauline Viardot-Garcia und Joseph Joachim, Klavierpädagogin und Herausgeberin der Werke ihres verstorbenen Mannes. Auch war sie die große Liebe des 14 Jahre jüngeren Komponisten Johannes Brahms. Clara und Robert Schumann sind das be­rühm­teste Paar der deutschen Mu­sik­ge­schich­te.

Foto: Henrike Schunck

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NADEJDA VLAEVA
"Weltklassik am Klavier - Füllhorn der Meisterwerke - Die zauberhafte Welt der Nadejda Vlaeva!"
Sonntag, den 27. Oktober 2018, 17 Uhr
BACH, TSCHAIKOWSKY, SCHUBERT, ARENSKI und LISZT

NADEJDA VLAEVA
Nadejda Vlaeva wurde als eine derjenigen außerordentlichen Pianisten bezeichnet, auf die wir alle hoffen, sie aber selten sehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: "Das geht zu Herzen!" und: "wie sollte es denn anders als zu Herzen gehen, wenn Nadejda Vlaeva spielt." Sie trat europaweit, in Asien und in Nordamerika als Solistin und mit renommierten Orchestern auf. Als erste Künstlerin nahm sie die kompletten Bach-Transkriptionen von Camille Saint-Saëns auf (Hyperion), welche das BBC Music Magazine als "positivly stunning" bezeichnete. Sie erhielt den Grand Prix "Liszt" für ihre CD "Piano Music of Liszt". Erst vor kurzem entdeckte Werke der Komponisten des 19. Jhd. Bortkiewicz and Drozdoff wurden von ihr in der Carnegie Zankel Hall uraufgeführt. Bei der EG-Konferenz arbeitete sie mit dem Geiger Joshua Bell zusammen.

"Weltklassik am Klavier - Füllhorn der Meisterwerke - Die zauberhafte Welt der Nadejda Vlaeva!"
Das 19. Jahrhundert zeichnete sich durch eine überwältigend große Vielfalt kompositorischer Stile in Europa aus. Wir beginnen mit Brahms in Deutschland und seinem Arrangement der Chaconne von Bach für die linke Hand allein. Tschaikowsky schrieb seine ausdrucksvollsten Werke in Russland. Seine Dumka ist sowohl melancholisch, als auch romantisch. So präsentiert sein Elegisches Lied eine so verblüffend einfache Melodie mit wunderschönen Harmonien! Schubert schrieb viele Charakterstücke in Österreich. Das Impromptu in b-Dur ist ein Set von fünf Variationen über ein fröhliches Thema, und das in C-Dur ist ein sonniges Werk mit einem optimistischen zweiten Thema. Am Moskauer Konservatorium unterrichtete Arensky die berühmten Zöglinge Skrjabin und Rachmaninoff. Er schrieb eine Fülle kürzerer Stücke mit großem Charme! Der Ungar Franz Liszt beschreibt mit dem Mephisto-Walzer eine wilde Hochzeit, an der Mephistopheles und Faust teilnehmen. Dieses Stück erfordert allerhöchste Künste der Virtuosität des Pianisten...

Foto: Lisa Marie Mazzucco

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