Ausstellungen 
Schloss Eulenbroich & Bildungswerkstatt

Gut zu wissen: Die gemeinnützige Arbeit der Schloss Eulenbroich gGmbH wird durch das Vermietungsgeschäft wie auch durch die Kunsthandwerkermärkte mitfinanziert. Die Erlöse ermöglichen es uns, Kulturveranstaltungen durchzuführen. Ebenso nutzen wir die Erlöse für unsere Bildungsarbeit im Rahmen des außerschulischen Lernangebotes KennenLernenUmwelt.

Wir bedanken uns bei K.I.R. - Künstler in Rösrath, Förderverein für Kunst und Kultur e.V. für die Leihgabe und die Organisation der Ausstellungen im Werkstattgebäude. Öffnung der Ausstellung mit Einschränkungen des Seminar- und Tagungsbetriebes. Besucher melden sich bitte vorab unter 02205-9010090 an.

Die Kraft der Farbe
Ausdrucksstarke abstrakte Malerei
Kristina Salamon-Afif
Ausstellung vom 6. Oktober bis 20. November 2026 im Schloss Eulenbroich
Vernissage: Sonntag, 11. Oktober 2026 14-17 Uhr
Finissage: Sonntag, 15. November 2026 14-17 Uh

Kristina Salamon-Afif studierte Diplompädagogik mit dem Schwerpunkt Kunsttherapie und dem Wahlpflichtfach Künstlerische Methoden. Seit 2009 präsentiert sie ihre Arbeiten auf Ausstellungen. 2023 war sie Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Kaleidoskop23“.
Ihr Werk umfasst ein breites Spektrum verschiedener Techniken und Stilrichtungen. Es reicht von sparsamen Schwarz-Weiß-Zeichnungen bis hin zu farbenfrohen Acrylgemälden. Zumeist beschäftigt sie sich in ihren Werken mit philosophischen und gesellschaftlichen Fragestellungen wie beispielsweise Zeit, Lebenssinn, zwischenmenschlicher Interaktion und Emotionen.
In dieser Ausstellung begibt sich die Künstlerin mit ihren Acrylgemälden in den Bereich des Abstrakten. Dabei experimentiert sie mit Materialien und Techniken, wobei immer wieder neue Ausdrucksformen geschaffen werden. Ihre Vorgehensweise ist dabei rein intuitiv; sie lässt sich von spontanen emotionalen Impulsen, Eingebungen und Assoziationen leiten.

In den Gemälden entwickeln die ausdrucksstarken Farben im Zusammenspiel mit den gestischen Pinselstrichen quasi ein Eigenleben: An einigen Stellen bilden sie Übergänge und verlaufen miteinander, an anderen Stellen scheinen sie in Konkurrenz zueinander zu treten, indem sie Raum einnehmen, andere Farben überlagern oder verdrängen. Die Farben treten in eine Beziehung, bilden Harmonien, Kontraste und Spannungen... Sie scheinen sich zu bewegen, entweder schrill und dominant, oder zart und heimlich.

Dabei wirken sie auf den Betrachter ein, indem sie Gefühle wecken, Stimmungen erzeugen und Erinnerungen wachrufen.
Auf der technischen Ebene werden diese Effekte durch den Zusammenklang von Farbgebung, Auftrag, Duktus, Form und Komposition hervorgerufen. Der Duktus weist verschiedene Variationen auf: Er kann getupft, gestrichen, gekratzt, gedruckt, grob, fein, fließend, ruhig oder dynamisch sein. Die Künstlerin arbeitet auch gelegentlich in einer Mixed Media-Technik, bei der sie Ölpastellkreide, Farbstifte u.ä. verwendet. Die Farbe wird in mehreren Schichten aufgetragen, wobei die unteren Ebenen an einigen Stellen durchschimmern, an anderen Stellen jedoch vollkommen verdeckt werden und das Darunterliegende nur erahnen lassen. Und hier entsteht der Bezug zur menschlichen Natur:

Unsere Wahrnehmung, unser Fühlen, Denken und Handeln geschieht auf vielen verschiedenen Ebenen. Manchmal ist nur die obere Schicht erkennbar, nur der äußere Schein; manchmal schimmert etwas durch, genauso wie auf den Kunstwerken. Vieles erscheint nicht greifbar… Was ist Wahrheit, was verbirgt sich, was möchte ans Licht kommen in unserem Handeln, Denken und Fühlen? Auf diese spannende Reise begibt sich die Künstlerin mit ihren Kunstwerken!


Mensch & Abstraktion
Drei künstlerische Positionen über das, was Menschen bewegt
Arbeiten von Claudia Pfaus, Paula Seeburg und Anja Jaeger
13. Dezember 2026 bis zum 21. März 2027
Vernissage:13. Dezember 2026, 14 -17 Uhr
Zur Midissage: 28. Februar 2027, 14 -17 Uhr
Finissage: 21. März 2027, 14 -17 Uhr

Manches lässt sich erzählen. Anderes zeigt sich erst in Farben, Formen und Blicken. Die Ausstellung „Mensch & Abstraktion“ vereint Arbeiten von Claudia Pfaus, Paula Seeburg und Anja Jaeger, die sich auf unterschiedliche Weise mit menschlicher Erfahrung auseinandersetzen. Ihre Werke handeln von inneren Prozessen, von Veränderung, Erinnerung, Verletzlichkeit und Stärke. Sie eröffnen Räume für Begegnung und laden dazu ein, genauer hinzusehen.

Vom 13. Dezember 2026 bis zum 21. März 2027 treffen auf Schloss Eulenbroich drei eigenständige künstlerische Positionen aufeinander. Abstrakte Malerei begegnet figurativen Arbeiten, intuitive Bildfindung trifft auf Fragmente von Geschichten. Trotz ihrer unterschiedlichen Ausdrucksformen verbindet die Künstlerinnen das Interesse am Menschen und an den Spuren, die Erfahrungen in uns hinterlassen.

Claudia Pfaus entwickelt ihre Werke aus dem Moment heraus. Farbe, Bewegung und Intuition bestimmen den Entstehungsprozess. Ihre abstrakten Kompositionen folgen dem reinen Impuls des Augenblicks und gewinnen gerade durch diese unmittelbare Spontaneität eine besondere Lebendigkeit. Die Arbeiten laden dazu ein, Kunst unmittelbar zu erleben und den eigenen Wahrnehmungen zu vertrauen.
Paula Seeburg stellt Kinder in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Ihre Portraits zeigen junge Menschen mit großer Sensibilität und Aufmerksamkeit. Die begleitenden Texte geben einen Einblick in die Geschichten, die hinter den Gesichtern verborgen sind. Sie öffnen den Blick auf Themen, die leicht übersehen werden. So entstehen Werke, die berühren und zugleich gesellschaftliche Fragen sichtbar machen.
Anja Jaeger beschäftigt sich in ihrer abstrakten Malerei mit Wandel und persönlicher Entwicklung. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten ist die Überzeugung, dass Veränderung zum Leben gehört und die Kraft dafür bereits in jedem Menschen vorhanden ist. Ob in Aquarell oder Acryl, mit verschiedenen Materialien entstehen Werke, die von Aufbruch, Zuversicht und Lebensfreude erzählen.

Im Zusammenspiel der drei Künstlerinnen entsteht eine Ausstellung, die unterschiedliche Perspektiven auf das Menschsein eröffnet. Sie bewegt sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Realität. Gerade diese Vielfalt macht ihren besonderen Reiz aus.

Die Vernissage findet am 13. Dezember 2026 um 14 Uhr statt. Zur Midissage am 28. Februar 2027 und zur Finissage am 21. März 2027, jeweils um 14 Uhr, sind Besucherinnen und Besucher ebenfalls herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr in der Bildungswerkstatt auf
Schloss Eulenbroich zu sehen. Aufgrund des Seminar- und Tagungsbetriebes wird um vorherige Anmeldung unter 02205 / 9010090 gebeten.

20-jährige Jubiläum vom KiR- Künstler in Rösrath